Verwandte Berufsbezeichnungen: Was ist eigentlich (ein)...
Neurologe, Nervenarzt: Diese behandeln vor allem
neurologische, also Erkrankungen des Nervensystems (inklusive des Gehirns).
Neurologen haben in der Regel keine Psychotherapieausbildung. Sie sind darauf
spezialisiert, die jeweilige Nervenerkrankung zu diagnostizieren und
verschreiben dann weitere Therapiemaßnahmen bei anderen Ärzten.
Neuropsychologe: Ein Psychologe, der sich im Laufe des Studiums und
Berufs auf den neuropsychologischen Bereich spezialisiert hat. Spezialgebiet
ist häufig die neuropsychologische Testung zur Feststellung von
Funktionsbeeinträchtigungen des Gehirns durch Unfälle oder Erkrankungen sowie
die Durchführung spezieller Therapieverfahren zum Wiederaufbau oder Ersetzen
entsprechender Gehirnfunktionen. Neuropsychologen arbeiten meist im Bereich der
Gehirnschädigungen.
Physiotherapeut: Ein Physiotherapeut behandelt nicht die Psyche (den
Geist) sondern die Physis (den Körper). Als solcher macht er beispielsweise
Massagen, Akupunktur oder ähnliche körperbezogene Verfahren.
Psychologe (Diplompsychologe): Psychologen sind nicht unbedingt
psychotherapeutisch ausgebildet. Das Psychologiestudium erlaubt den Psychologen
beispielweise psychologische Beratung (Firmen, Privatpersonen) und die
Ausführung psychologischer Untersuchungen und Tests.
Psychiater: Psychiater haben nicht unbedingt eine
Psychotherapieausbildung. Häufig sind sie auf die Behandlung von Psychosen
spezialisiert, wobei sie in erster Linie Medikamente zur Behandlung einsetzen.
Es gibt jedoch auch Psychiater mit Psychotherapieausbildung, die
psychotherapeutisch arbeiten. Im Zweifelsfall sollten Sie daher nachfragen.
Psychotherapeutische Mediziner: Hierbei handelt es sich um
approbierte Ärzte, die genau wie psychologische Psychotherapeuten eine
Psychotherapieausbildung durchlaufen haben und psychotherapeutisch behandeln
(ähnliche Berufsbezeichnungen sind „Arzt mit der Zusatzbezeichnung
Psychotherapie“ oder „Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“).